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Der Papst rüttelt nicht an der Lehre

Der Papst will nicht mehr vom „gerechten Krieg“ sprechen. Muss mit seiner neuen Enzyklika also die Friedensethik der katholischen Soziallehre neu geschrieben werden?
Papst Leo unterzeichnet "Magnifica humanitas"
Foto: IMAGO/VATICAN MEDIA (www.imago-images.de) | Kein Lehr-Erdbeben: Papst Leo XIV. unterzeichnet "Magnifica humanitas".

Die Theorie vom gerechten Krieg soll überwunden werden. So schreibt es Papst Leo in seiner Enzyklika „Magnifica humanitas“. Das lässt aufhorchen, ist aber nicht ganz neu. Auch Papst Franziskus hatte im Juli 2022 ein Überdenken der auf den Heiligen Augustinus zurückgehenden Lehre vom sogenannten „Bellum iustum“ gefordert. Die katholischen Bischöfe in Deutschland wollten schon mit ihrer Schrift „Gerechter Friede“ aus dem Jahr 2000 den Begriff vermeiden. Muss mit der neuen Enzyklika von Papst Leo also die Friedensethik der katholischen Soziallehre ganz neu geschrieben werden? Sicher nicht.

Hinweis: Dieser Artikel ist vor Abschluss des Probeabos erschienen, weswegen er in diesem nicht enthalten ist.
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