Von Dessau aus kommt man nach Stettin über Angermünde. Das reizende Städtchen in der Uckermark verfügt nicht nur über einen Tierpark, sondern durfte sich zuletzt auch mit einer monatelangen Gleissanierung schmücken, die folgerichtig im Schienenersatzverkehr mündete. Mit drei Polinnen, die offenkundig mit dem Busfahrer bekannt sind, steigen wir in den Bus und fahren Richtung jenes Landes mit dem goldgekrönten weißen Adler. Den ersten Unterschied erkennt man noch vom Bus aus an der Grenze, denn hier wird kontrolliert. Eine uniformierte Dame und ein ebenso uniformierter Herr, beide mit Maschinenpistolen im Anschlag, bitten um den Ausweis. Zehn Tage später das gleiche Spiel, dieses Mal jedoch durch norddeutsche Polizisten. Dass die ...
Sicher, selbstbewusst, souverän
In Stettin lässt sich Polen als Gegenentwurf zum aktuellen Zustand der Bundesrepublik erleben. Ganz selbstverständlich ist man hier noch katholisch.
