Wer nach Lucca kommt, betritt keine laute italienische Bühne, die Stadt wirkt eher wie eine bewahrte Erinnerung: umschlossen von ihren vollständig erhaltenen Mauern, geprägt von Romanik, Renaissance und einer eigensinnigen republikanischen Geschichte. Lucca war lange unabhängig, widerständig, fromm – und blieb sich selbst treu. Diese Haltung spürt man bis heute: in den Gassen, im Glockenklang, im Schatten der Loggien.
Am Kreuz: ein König
Lucca ist eine eher unbekannte Perle der Toskana. In der Kathedrale San Martino hängt das älteste Holzkruzifix des Westens: der Volto Santo.
