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Alter Schwede

Wäre der schwedische König ein bisschen besser bei Kasse und nicht so kriegslüstern gewesen, könnte Wismar noch immer zu Schweden gehören. An die gemeinsame Geschichte erinnern bis heute viele Bauwerke und das alljährliche Schwedenfest
Wismar Schwedenfest
Foto: Bildbaendiger.de | Am Schwedenfest im August ziehen schwedische und deutsche Traditionsvereine in historischen Uniformen auf.

IKEA statt Karstadt, Köttbullar statt Wruckeneintopf und Schweden-Krimis statt der vertrauten Vorabend-Ermittler von „SOKO Wismar“ – so hätte es kommen können. Von schwedischen Truppen bereits während des Dreißigjährigen Krieges besetzt, ging Wismar nach dem Westfälischen Frieden im Jahr 1648 nämlich offiziell in den Besitz der schwedischen Krone über. Damals befand sich Schweden auf dem Höhepunkt seiner Macht. Das Königreich hatte sich zur führenden Großmacht im Ostseeraum entwickelt und beherrschte weite Teile der Küsten zwischen Finnland und Norddeutschland. Für Wismar begann damit eine Ära als kontinentaler Außenposten einer nordischen Großmacht.

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