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Katholische Zeitung für Politik, Gesellschaft & Kultur
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Wissen – Glauben – Meinen

Warum öffentliche Debatten oft an vermischten Gewissheiten scheitern, und begriffliche Klarheit nötig wäre.
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Foto: Imago/Shotshop | Viele gesellschaftliche Konflikte leiden daran, dass Wissen, Glauben und Meinen vermischt werden, argumentiert Josef Bordat.

Weißt du das oder glaubst du das? Ist das, was du meinst, gut begründet und zwischen verschiedenen Personen vermittelbar, oder entspringt es eher der persönlichen Erfahrung, vielleicht gar nur eigenen Interessen, Motiven und Wünschen? Die Klärung des Status von Aussagen kann dem Diskursfrust vorbeugen. Umgekehrt können Vermischungen der Ebenen hier in die Irre führen. Mir scheint (nicht nur, aber vor allem) angesichts vieler kontroverser Debatten – etwa über Migrationspolitik, über Ursache, Art, Ausmaß und Folgen des Klimawandels, über Wohl und Wehe von Impfstoffen –, dass nicht hinreichend zwischen Wissen, Glauben und Meinen unterschieden wird. Die Ebenen der Gewissheit gehen doch sehr durcheinander, verhindern ...

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