Aktuell breitet sich die sogenannte liberale Theologie immer weiter aus – und zwar quer durch alle Konfessionen und Richtungen. Zu ihren Grundzügen zählt eine Ablehnung der Gottessohnschaft Jesu im Sinne des kirchlichen Dogmas – und damit des christlichen Glaubens an den dreieinen Gott. Hinzu kommt eine vehemente Bestreitung der endzeitlichen Hoffnung auf einen „neuen Himmel und eine neue Erde“ (2. Petr 3,13). Diese elementaren Glaubensinhalte als „mythologisch“ über Bord zu werfen, mag „zeitgemäß“ und intellektuell redlich wirken.
Unkraut unter dem Weizen
Jesus als Weisheitslehrer: In der evangelischen Kirche gewinnt eine entkernte, liberale Theologie an Einfluss. Davor sind auch Katholiken und Evangelikale nicht gefeit.
