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„Make love, not war“

Embryonen werden verfrachtet, Leihmütter sollen fliehen – Wie der Krieg in der Ukraine das Geschäft mit der Leihmutterschaft verändert.
Nach Verboten in anderen Ländern wurde die Ukraine zum Hotspot für Leihmutterschaften.
Foto: AdobeStock | Nach Verboten in anderen Ländern wurde die Ukraine zum Hotspot für Leihmutterschaften.

Jährlich werden 2.000 bis 2.500 Kinder von ukrainischen Frauen gegen Bezahlung für Dritte ausgetragen, 90 Prozent sind von ausländischen Paaren bestellt. Mit mindestens 33 privaten und fünf staatlichen Leihmutterschaftskliniken ist die Ukraine eine beliebte und kostengünstige Destination des Reproduktionstourismus. Seit Beginn des Krieges fokussieren sich Medien auf westliche Wunscheltern, die um die Sicherheit ihrer Säuglinge am Kriegsschauplatz besorgt sind. Das Schicksal der ukrainischen Leihmütter interessiert medial hingegen niemanden. Sie sind der blinde Fleck einer großen Industrie, in der sie nichts zählen, aber liefern müssen.

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