Wenn nach langem Hoffen ein Kinderwunsch erfüllt wird, ist das ein Grund zu großer Freude. Entsprechend wird die moderne Reproduktionsmedizin häufig als Erfolgsgeschichte erzählt. Lange dominierte dabei nahezu ausschließlich die Perspektive der Paare mit unerfülltem Kinderwunsch. Erst in den vergangenen Jahren hat sich der Blick verändert. Zunehmend melden sich diejenigen zu Wort, die an den Verfahren der Reproduktionsmedizin beteiligt sind, deren Interessen aber lange kaum Beachtung fanden: die Kinder, die durch Samen- oder Eizellspenden oder Leihmutterschaft geboren werden, die Leihmütter und die Eizellspenderinnen. Damit zeichnet sich ein Paradigmenwechsel ab.
Immer nur das Glück der Erwachsenen?
Warum die Sorgen von Kindern, Leihmüttern und Eizellspenderinnen in der Reproduktionsmedizin mehr Beachtung finden müssen.
