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Im Spannungsfeld von Autonomie und Verletzlichkeit

Der selbstbestimmte Patient ist das Ideal der modernen Medizin. Doch was bedeutet Autonomie im Angesicht einer ernsten Krankheit? Oder wenn Demenz oder Depressionen den freien Willen beeinträchtigen?
Ärzte sollen Empathie zeigen
Foto: IMAGO/Roger Richter (www.imago-images.de) | Ärzte sollen Empathie zeigen, wahrhaftig sein, psychosoziale Kompetenz entwickeln, kritische Selbstreflexion betreiben, Geduld aufbringen, sowie Respekt und Demut vor der Situation des Patienten entwickeln.

Vergangenen Freitag lud das „Institut für medizinische Anthropologie und Bioethik“ (IMABE) zu einem vielbeachteten Symposium nach Wien, um mit namhaften Experten der Frage nachzugehen, in welchem Kontext Selbstbestimmung mit zahlreichen Einflussfaktoren zu sehen ist und letztlich auch gelingen kann. Der einhellige Tenor: Es gibt keine Autonomie ohne Fürsorge. Einer der renommiertesten Medizinethiker der Gegenwart, Giovanni Maio, der an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg lehrt, ging in seinem Vortrag so weit, die Sorge „als Mutter“ der Autonomie zu bezeichnen. Selbstbestimmung, so Maio, entsteht nicht „von selbst“: Jeder Mensch ist in einem sozialen Gefüge eingebettet, das ihn geprägt hat.

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