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DNA deutet auf den Nahen Osten

Neue Untersuchungen machen plausibel, dass das Turiner Grabtuch zeitweise im Nahen Osten aufbewahrt wurde. Einen Beweis für einen Ursprung im ersten Jahrhundert liefern sie aber nicht.
Innenraum der Kirche San Domenico mit Ausstellung der offiziellen Kopie des Heiligen Grabtuchs in Turin, Italien
Foto: IMAGO/Zoonar.com/Paolo Gallo (www.imago-images.de) | Innenraum der Kirche San Domenico mit Ausstellung der offiziellen Kopie des Heiligen Grabtuchs in Turin.

Neue genetische Analysen verleihen einer alten Vermutung zusätzliche Plausibilität: Das Turiner Grabtuch scheint im Laufe seiner Geschichte den Nahen Osten durchquert zu haben. Darauf deutet eine Studie hin, die als Vorabdruck vorliegt und von Gianni Barcaccia, Professor für Genetik und Genomik an der Universität Padua, gemeinsam mit Forschern verschiedener Universitäten verfasst wurde. Zu den Mitautoren zählt auch der inzwischen verstorbene Gerichtsmediziner Pier Luigi Baima Bollone, der in den 1980er-Jahren nach eigenen Angaben auf dem Grabtuch menschliches Blut der Gruppe AB identifizierte. Untersucht wurden DNA-Spuren aus Leinenfasern und organischen Partikeln, die bereits 1978 vom Grabtuch entnommen worden waren.

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