Im Jahr 1940 erschien in Argentinien eines der merkwürdigsten Bücher, das ich kenne. „Morels Erfindung“ lautet der Titel, geschrieben hat es Adolfo Bioy Casares, der damals 26 Jahre alt war. Er schrieb noch manches, aber an die Genialität seines Erstlings reichten die anderen Dinge nicht heran. Ein politischer Gefangener kann entkommen und erreicht eine menschenleere Insel im Pazifik. Eines Tages kommt per Schiff eine rätselhafte Touristengruppe an, unter ihnen eine attraktive Frau, die dem Flüchtling außerordentlich gut gefällt. Über mehrere Tage beobachtet er die Leute, diese aber scheinen ihn nicht zu bemerken. Er befürchtet, wahnsinnig geworden zu sein Als er endlich Faustine anspricht – die Dame, die es ihm ...
Die Kunst des Sterbens
Das Unwiederbringliche, Unwiederholbare gehört zu einem guten Leben hinzu. Gerade die Vergänglichkeit des Lebens macht es so kostbar.
