Im Anfang war Vertrauen. Die Bibel schildert den Menschen in ungebrochener Gemeinschaft mit Gott und in aufrichtiger Verbundenheit zwischen Mann und Frau: „nackt, und sie schämten sich nicht“. In dieser Unbefangenheit war der andere Geschenk, nicht Mittel zum Zweck. Begehren bedeutete: Ich will dir gut sein und mich dir schenken.Doch ein Flüstern stört die Harmonie. Die Schlange sät Misstrauen: „Hat Gott wirklich gesagt…?“ – mit dem Unterton: „Gott gönnt euch das Glück nicht; nehmt es euch selbst.“ Der Zweifel trifft das Herz. Was zuvor empfangen wurde, soll nun ergriffen werden. Eva sieht die Frucht als „Augenweide“, greift zu – und der Mensch kehrt dem Gott der Liebe den Rücken.
Wenn das Herz zum Kampfplatz wird
Warum die menschliche Liebe verwundet ist – und wie Gottes treue Liebe unsere Sehnsucht nicht aufgibt.
