Diese Kolumne befasst sich regelmäßig mit Fragen zu Sexualität und Partnerschaft. Am Schluss des Textes können Sie anonym Ihre Fragen einreichen. Die Frage zeigt: Eheliche Keuschheit ist ein Begriff, der vielen fremd geworden ist. Jeder Mensch ist zur Keuschheit berufen. Sie ist eine Tugend, die sich je nach Lebensstand unterschiedlich verwirklicht (KKK 2337ff.). Der Päpstliche Rat für die Familie beschreibt die Keuschheit als freudige Fähigkeit zur Selbsthingabe, frei vom Egoismus. Sie setzt voraus, dass wir den anderen als Person wahrnehmen, seine Würde achten und ihn nicht zum Objekt eigener Bedürfnisse machen. Keuschheit betrifft demnach das ganze Leben und alle Beziehungen. Der keusche Mensch benutzt den anderen nicht, sondern ...
Was bedeutet Keuschheit in der Ehe?
Keuschheit betrifft nicht nur Gottgeweihte. Eheliche Keuschheit drückt sich mal in Enthaltsamkeit aus, mal in liebevoller Vereinigung.
