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Wenn Gott eingreift

Wasser wird zu Wein, Kranke werden geheilt und Tote werden lebendig – die Bibel erzählt von vielen Wundern. Aber wirkt Gott heute noch genauso?
Leben
Foto: Josefine Winkler | Ein Wunder ist voller Staunen, sagt der heilige Thomas von Aquin. Hast du schon einmal von „eucharistischen Wundern” gehört? Da möchte uns Gott helfen zu glauben, dass Brot und Wein wirklich in seinen Leib und sein Blut verwandelt wurden.

Wie würdest du ein Wunder beschreiben? Vielleicht als etwas, bei dem du aus dem Staunen nicht mehr herausgekommen bist, weil es so unglaublich ist. Oder ein Ereignis, das du dir nicht erklären kannst oder für das es keine wissenschaftliche Erklärung gibt. Wusstest du, dass auch die Kirche Wunder kennt? Sie nennt sie ein Zeichen des Wirkens Gottes. Der heilige Thomas von Aquin hat es so beschrieben: „Ein Wunder wird so genannt, weil es voller Staunen ist; es hat nämlich eine Ursache, die verborgen und allen völlig unbekannt ist (…) Was also außerhalb der Ordnung der gesamten geschaffenen Natur geschieht, muss allein durch Gott geschehen.“ Vor allem in der Bibel kannst du viel von Wundern lesen. Einige davon kennst du ...

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