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Ein stiller Held: Josef, der Arbeiter

Warum feiern wir eigentlich am 1. Mai den heiligen Josef? Und was kann uns der Ziehvater von Jesus über Arbeit, Vertrauen und den Alltag mit Gott beibringen?
Haus von Josef und Maria
Foto: Klemens Radke | Wenn ihr einmal in das Heilige Land reist und nach Nazareth kommt, findet ihr unter der Kirche des heiligen Josef eine Ausgrabungsstätte, die „Haus von Josef und Maria“ oder auch „Haus der Kindheit Jesu“ genannt wird. Dort ist auf einem Mosaik die Heilige Familie in vertrauter Einheit dargestellt.

Wisst ihr, warum ihr am 1. Mai schulfrei habt? Genau, es ist der „Tag der Arbeit“. Die katholische Kirche nennt diesen Tag aber anders: Wir feiern nicht „die Arbeit“, sondern den Gedenktag von Josef, dem Arbeiter. „Schon wieder ein Tag zur Ehre des heiligen Josef?“, fragt ihr euch nun wahrscheinlich. War nicht erst am 19. März sein Hochfest? Genau. Der heilige Josef war ein ganz bedeutender Mann für die Kirche. Gläubige auf der ganzen Welt rufen ihn bei schwierigen Anliegen in tiefem Vertrauen an. In der heiligen Messe wird zusammen mit der Gottesmutter Maria der heilige Josef genannt, der Bräutigam der Jungfrau Maria und Nährvater Jesu Christi.

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