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„Ich habe meinen Mann beim Pornokonsum erwischt. Was nun?“

Die Ehe ist ein Bund, der Bestand hat, auch wenn einer der Partner strauchelt. Trotzdem bleibt die Frage: Wie kann durch Pornographie verletztes Vertrauen neu entstehen?
Junger Mann vor Laptop
Foto: IMAGO/MICHAEL BIHLMAYER | Pornographiesucht ist ein tabuisiertes Problem - und wohl auch in christlichen Ehen keine Seltenheit.

Es ist ein Moment, der tief erschüttern kann: Eine Frau entdeckt, dass ihr Ehemann Pornografie konsumiert – heimlich, versteckt, vielleicht, wer weiß, schon über Jahre hinweg. Schock, Schmerz, Zorn, Ekel, Zweifel an der eigenen Attraktivität – all das sind legitime und zutiefst menschliche Reaktionen. Und doch beginnt genau in diesem Moment eine geistliche Herausforderung: Wie gehe ich als Ehefrau mit dieser Erfahrung um? Zunächst ist wichtig: Die Frau darf sich in ihrem Frausein verletzt fühlen. Pornografie ist nicht einfach „harmloser Konsum“. Sie degradiert die Person zum Objekt und zersetzt die leiblich-seelische Dimension der Sexualität.

Hinweis: Dieser Artikel ist vor Abschluss des Probeabos erschienen, weswegen er in diesem nicht enthalten ist.
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