Es ist ein Moment, der tief erschüttern kann: Eine Frau entdeckt, dass ihr Ehemann Pornografie konsumiert – heimlich, versteckt, vielleicht, wer weiß, schon über Jahre hinweg. Schock, Schmerz, Zorn, Ekel, Zweifel an der eigenen Attraktivität – all das sind legitime und zutiefst menschliche Reaktionen. Und doch beginnt genau in diesem Moment eine geistliche Herausforderung: Wie gehe ich als Ehefrau mit dieser Erfahrung um? Zunächst ist wichtig: Die Frau darf sich in ihrem Frausein verletzt fühlen. Pornografie ist nicht einfach „harmloser Konsum“. Sie degradiert die Person zum Objekt und zersetzt die leiblich-seelische Dimension der Sexualität.
„Ich habe meinen Mann beim Pornokonsum erwischt. Was nun?“
Die Ehe ist ein Bund, der Bestand hat, auch wenn einer der Partner strauchelt. Trotzdem bleibt die Frage: Wie kann durch Pornographie verletztes Vertrauen neu entstehen?
