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Plus Inhalt Reform des Abstammungsrechts

Elternrecht sticht Kindeswohl

Die geplante Reform des Abstammungsrechts folgt einer politischen Programmatik weg von der natürlichen Familie hin zu einer vertraglich begründeten Elternschaft. Doch wenn Verträge die natürlichen Beziehungen ersetzen, gewinnt am Ende nur einer: der Staat.
Eugenio Zampighi (1859-944): Eine glückliche Familie.
Foto: Wikimedia Commons | Eugenio Zampighi (1859-944): Eine glückliche Familie.

Das menschliche Leben ist ein komplexes Beziehungsnetz, an dem viele gleichzeitig knüpfen. Dorther rührt seine Stärke, manchmal seine Fragilität, vor allem aber seine Einzigartigkeit. So war das Leben immer, so wird es immer sein: komplex, leidvoll und wunderschön. Das ist menschliche Freiheit. Der Staat kann diese Freiheit der Beziehungen zunächst einmal nur anerkennen, denn sie liegen ihm voraus. Daher ist die natürliche Familie als ursprünglichste Einheit der Gesellschaft und Grundlage des Gemeinwesens in völkerrechtlichen Verträgen geschützt. „Die Familie ist die natürliche Grundeinheit der Gesellschaft und hat Anspruch auf Schutz durch Gesellschaft und Staat“, heißt es etwa in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte.

Hinweis: Dieser Artikel ist vor Abschluss des Probeabos erschienen, weswegen er in diesem nicht enthalten ist.
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