MENÜ
Klarer Kurs, Katholischer Journalismus
Plus Inhalt Interview

„Die Suche nach Sinnquellen darf nicht erst im Alter starten“

Aktivität statt Rückzug: Altern funktioniert heute anders, sagt der Psychologe und Altersforscher Klaus Rothermund
Klaus Rothermund
Foto: Anne Günther, FSU Jena | Herr Prof. Rothermund ist Inhaber des Lehrstuhls für Allgemeine Psychologie an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena.

Herr Professor Rothermund, wann beginnt eigentlich das Alter? Kann man es am Lebensalter festmachen oder geht es eher um bestimmte Lebenserfahrungen? Das ist eine komplexe Frage, denn die Klassifikation als alt hängt sehr von Situation und Kontext ab. Übergänge oder Veränderungen wie der Eintritt ins Rentenalter, Großelternschaft, der Auszug der Kinder, Krankheiten oder feste Altersgrenzen etwa im Arbeitskontext oder im Leistungssport spielen vor allem für die Zuschreibung von außen eine wichtige Rolle. Was die Innenperspektive betrifft, so gibt es bei vielen eine gewisse Sperre, sich selbst als alt zu bezeichnen. Wir wissen aus der Forschung, dass die Menschen eine Selbstkategorisierung als alt gerne vor sich herschieben, weil das Wort ...

Hinweis: Dieser Artikel ist vor Abschluss des Probeabos erschienen, weswegen er in diesem nicht enthalten ist.
Gratis-Abo
0,00 €
für 3 Wochen
  • Lieferung endet automatisch
  • Ohne Risiko
  • 3 Wochen gratis ePaper *
Unsere Empfehlung
Ohne Abo lesen
Nur zahlen, wenn
gelesen wird
  • Volle Flexibilität
  • Jederzeit unterbrechen
  • Unbegrenzter Zugriff auf die-tagespost.de
  • Unbegrenzter Zugriff auf alle ePaper-Ausgaben
Jetzt starten
Digital-Abo
15,50 €
monatlich
  • Monatlich kündbar
  • Unbegrenzter Zugriff auf die-tagespost.de.
  • Unbegrenzter Zugriff auf alle ePaper-Ausgaben.
Ohne Abo lesen
Zurück zur Übersicht
Digital-Schnupperabo