Kleiner Bruder, große Schwester oder mittendrin: Wo auch immer man sich in einer Geschwisterkonstellation wiederfindet, die Menschen, mit denen man aufwächst, hinterlassen in der Regel nachhaltige Spuren. Spuren, die in der erziehungswissenschaftlichen Forschung lange vernachlässigt wurden. „Die Beziehung zu unseren Geschwistern ist die längste Sozialbeziehung, die wir im Leben haben dürfen. Und die Erfahrungen, die wir in frühen Lebensjahren mit unseren Geschwistern machen, sind prägend für das ganze Leben“, erklärt der katholische Theologe und Pädagoge Anton Bucher. Der gebürtige Schweizer lehrt Religionspädagogik an der Universität Salzburg und hat sein jüngstes Werk genau dieser Beziehung gewidmet.
Die längste Beziehung unseres Lebens
„Liebend, streitend, prägend“ – und in der Forschung lange übersehen: Geschwister. Ein Blick auf eine ganz besondere menschliche Verbindung.
