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Die Krippenlüge

Personalwechsel, lange Betreuungszeiten, beschönigte Rückmeldungen: Was Pädagoginnen in der Praxis erleben – und warum Eltern oft nur Konzepte hören.
Kind auf Spielplatz
Foto: Imago/Cavan Images | Die Autorinnen von „Die Krippenlüge“ warnen davor, dass häufige Wechsel der Bezugspersonen stabile Bindungen erschweren und Kleinstkinder belasten können – und ermutigen Eltern, die Signale ihres Kindes ernst zu nehmen.

Der Titel des Werks „Die Krippenlüge“ ist eine Provokation. Der Vorwurf der Autorinnen Anke Ballmann und Claudia Stolz richtet sich gegen die Verlogenheit eines Systems, das Erzieherinnen dazu zwingt, die Zustände in Krippen zu beschönigen und Kleinstkinder um jene Geborgenheit betrügt, die sie bräuchten, um gesunde Bindungen aufzubauen. Die Autorinnen riskieren, allein wegen des Titels, als Krippengegner gecancelt oder schlicht ignoriert zu werden. Dabei liegt den Autorinnen nichts ferner, als Krippen abzulehnen. Nicht irgendeine Ideologie bewegt sie, sondern die Sorge um die Kinder. Aus langjähriger pädagogischer Erfahrung kennen sie die Nöte der Erzieher wie der Eltern hinter der Fassade eines Betreuungssystems, das von ...

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