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Der junge Wojtya und die Wahrheit der Liebe

Die großen Texte Johannes Pauls II. über Liebe und Ehe haben ihren Ursprung nicht in abstrakter Theorie. Sie wuchsen aus Seelsorge und genauer Beobachtung des Lebens.
Johannes Paul II.
Foto: Imago/Sammy Minkoff | Johannes Paul II. sah den Menschen als Person, die geliebt und nie benutzt werden darf. Geprägt wurde dieses Denken schon früh durch seine Seelsorge unter jungen Menschen und Familien in Krakau.

Wer an Johannes Paul II. denkt, hat meist sofort den Papst vor Augen: die großen Reisen, die Menschenmengen, die markanten Worte, den leidenden alten Mann am Ende seines Lebens. Doch wer verstehen will, warum gerade dieser Papst so eindringlich über Liebe, Ehe, Leiblichkeit und menschliche Berufung sprechen konnte, muss viel weiter zurückgehen – zu dem jungen Karol Wojtya.

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