In der Osterwoche besuchten wir eine bekannte Abtei, um dort Gutes mit Nützlichem zu verbinden – in der Buchhandlung neben dem Kloster wollten wir ein Geschenk zur Erstkommunion für unseren mittleren Sohn besorgen. Vergeblich suchte ich zum Beispiel nach Heiligengeschichten für Kinder, denn in dieser Buchhandlung gab es weniger katholische Literatur als vielmehr Literatur über Zen, Yoga oder Bücher von Margot Käßmann. Schließlich fand ich doch ein paar „Erinnerungsbücher“ an die Erstkommunion zum Selbstgestalten, die ich kurz durchblätterte. Dabei bin ich auf Sprüche gestoßen wie „Du bist perfekt, so wie du bist“ oder „Bleib so, wie du bist“.
Bleib nicht so, wie du bist!
Gutgemeinte Wohlfühlsprüche helfen weder uns noch unseren Kindern auf dem Weg der Heiligkeit.
