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Kloster Rolduc und die kleine pädagogische Republik

Seit mehr als 900 Jahren wirkt die Abtei Rolduc als geistliches Zentrum. Seit 1831 ist sie Internat und Pflanzstätte für katholischen Nachwuchs.
Abtei Rolduc
Foto: Hartmut Sommer | Die Kirche und der Westflügel der Abtei Rolduc.

Das Bischöfliche Verwaltungszentrum von Rolduc, das die Nutzung der monumentalen ehemaligen Abtei bei Kerkrade organisiert, spart auf seiner Website nicht mit Superlativen: „Größtes Reichsmonument der Niederlande und größter zusammenhängender Klosterkomplex in Benelux“, vermeldet man stolz und verweist auf die lange Geschichte, die 1104 mit der Niederlassung des Priesters Ailbertus von Antoing und zweier seiner Brüder auf einer Anhöhe oberhalb des Flüsschens Wurm an der heutigen niederländisch-deutschen Grenze begann. Bereits 1108 konnte die Krypta für die 1153 vollendete Kirche des neuen Klosters geweiht werden, das ab 1119 Abtei der Augustiner-Chorherren war.

Hinweis: Dieser Artikel ist vor Abschluss des Probeabos erschienen, weswegen er in diesem nicht enthalten ist.
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