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Kloster Clairvaux: Das geschändete Erbe

Es gibt Schätze des Christentums, die furchtbar geschändet wurden. Ein solches ist das vom heiligen Bernhard gegründete Kloster Clairvaux.
Abbaye de Clairvaux
| Hinter Gittern: 1971 nahm man einen am Ort der abgerissenen Klosterkirche neu errichteten Gefängnisbau in Betrieb.

Im Gefängnis von Clairvaux gibt es keine Gefangenen mehr“, titelte das Provinzblatt Le Journal de la Haute-Marne, nachdem die letzten vier Häftlinge am 25. Mai dieses Jahres verlegt worden waren. Gemeint ist tatsächlich das vom hl. Bernhard 1115 gegründete Zisterzienserkloster. Ab 1813 hatte man es nämlich als Zuchthaus genutzt. Clairvaux wurde zu einem der dreizehn unter Napoleon neu gegründeten Haftanstalten, denn die Klöster, aus denen die Mönche und Nonnen im Zuge der Revolution vertrieben waren, wandelte man in Kasernen, Manufakturen oder eben Gefängnisse um. In Clairvaux siedelte sich 1792 zunächst eine Papier- und Glasfabrik an, die ihre Schmelzöfen in der Kirche aufstellte.

Hinweis: Dieser Artikel ist vor Abschluss des Probeabos erschienen, weswegen er in diesem nicht enthalten ist.
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