Alle nannten ihn nur „Samy“: Er kam aus dem Senegal, wuchs in Frankreich auf und diente als französischer Soldat in Donaueschingen. Dort war’s dann aber nicht der Dienst an der Waffe: Statt mit Gewehr und scharfer Munition hantierte der gelernte Bäcker und Konditor mit Rührwerk und Rosinen. Und: Er spielte Fußball bei den Donaueschinger Amateuren und bescherte ihnen mit seinen Sprints, Pässen und Toren den Aufstieg in die Verbandsliga. Anschließend sicherte er seinem neuen Verein FC Freiburg den Klassenerhalt in der 2. Liga, an der Seite von Sturmpartner Jogi Löw. Der Name des kickenden Bäckers: Sané, Souleyman Sané, der Nachname ausgesprochen wie die Sahne auf dem Kuchen, also ohne Betonung auf dem „e“.
Aber bitte mit Sané!
Nach einer rauschenden Eröffnungsfeier im Aztekenstadion schaut Deutschland voraus auf das erste Spiel am kommenden Sonntag. Einem Mann gilt dabei die besondere Aufmerksamkeit.
