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Plötzlich geschieht das absolut Unerwartete

Bei aller Rationalität bleibt am Ende die Religion, auch wenn das für moderne Menschen zunehmend schwerer zu akzeptieren ist. Denn Wunder widersprechen dem, was der aufgeklärte Mensch wissenschaftlich erklärt wähnt - er übersieht dabei seine geistigen Grenzen.
Floribeth Mora vor einem Bild von Papst Johannes Paul II.
Foto: Jeffrey Arguedas (EFE) | Für die Wissenschaft unerklärlich, für Ärzte unglaublich, für Gläubige ein Wunder: Floribeth Mora lag wegen eines Hirnaneurysmas ohne Heilungschance im Koma. Am 1. Mai 2011, dem Tag der Seligsprechung von Papst Johannes Paul II. hörte sie dessen Stimme sagen: „Steh auf, habe keine Angst“ und genaß daraufhin langsam aber stetig.

Nichts ist dem aufgeklärten Selbstverständnis des modernen Menschen fremder als die Erfahrung eines Wunders – so scheint es zumindest. Sieht man aber genauer hin, so entdeckt man leicht säkulare Varianten. So hat der Jurist Carl Schmitt den Ausnahmezustand als säkularisiertes Wunder bezeichnet. Und mit dem Ernstfall des Ausnahmezustands haben wir in den vergangenen Jahren ja einige schockartige Erfahrungen gemacht. Man erinnere sich nur an den islamistischen Terror des 9. Septembers 2001, an die Finanzkrise des Jahres 2008, aber auch an die Corona-Epidemie und die blitzkriegartige Machtergreifung der Taliban – angeblich konnte niemand den sofortigen Zusammenbruch der afghanischen Armee voraussehen, auch die Experten nicht.

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