Gleich hinter der sächsischen Zisterzienserinnenabtei St. Marienthal kann man die Neiße bequem durchwaten, und erreicht schon ganz formlos Polen. Das war nicht immer so, denn häufige Hochwasser und die Wirren der europäischen Geschichte ließen es hier oft sehr unfriedlich zugehen. Dennoch besteht – ein wahres Wunder – die Abtei seit 1234 ununterbrochen bis heute. Aber „Glaustrum sine armario sicut castra sine armentario.“ (Ein Kloster ohne Bibliothek gleicht einer Festung ohne Waffenkammer.) Der barocke Bibliotheksbau aus dem 18. Jahrhundert, der nach einem der zahlreichen Brände entstand, ist ebenfalls bis heute unversehrt erhalten und birgt auch die aus viel früheren Zeiten geretteten Schätze, darunter den St.
Der leidende Mensch
oder der leidende Christus?
Trost für die ganze Welt – Die Bilder des St. Marienthaler Psalters