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Sex, Geld und Politik

Nachdem ORF-Generaldirektor Roland Weißmann über schlüpfrige Chatnachrichten gestolpert ist, kehrt beim Alpen-ÖRR keine Ruhe mehr ein.
ORF Zentrale
Foto: IMAGO/photonews.at/Georges Schneider (www.imago-images.de) | Die ORF-Senderzentrale auf dem Künglberg in Wien.

Alles begann mit einer falschen Chronologie: Am Anfang steht ein Rücktritt. In der Mediengesellschaft ist es gängig geworden, das Pferd von hinten aufzuzäumen oder besser gesagt: erst die Scherben, und dann wird geschaut, was man eigentlich zerschlagen hat. Aber der Reihe nach zum Scherbenhaufen ORF, der einmal ein öffentlich-rechtlicher Rundfunk war. Anfang März 2026 tritt in einer Nacht-und-Nebel-Aktion der Generaldirektor des ORF, Roland Weißmann, zurück. Der Vorwurf: Weißmann soll eine Mitarbeiterin sexuell belästigt haben. Die Anschuldigungen gehen ins Jahr 2022 zurück. Wie freiwillig der Rücktritt des mächtigen Medienmanagers war, daran scheiden sich auch noch über vier Wochen später die Geister. Weißmann will auf Druck der ...

Hinweis: Dieser Artikel ist vor Abschluss des Probeabos erschienen, weswegen er in diesem nicht enthalten ist.
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