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„Pauschale Journalistenschelte wäre falsch“

Correctiv-Berichterstattung, unausgewogener ÖRR, Meinungsfreiheit: Der Thinktank R21 hat Thesen zur Medienentwicklung veröffentlicht. Ein Interview mit der Autorin.
Symbolbild Meinungsfreiheit
Foto: IMAGO (www.imago-images.de) | Was auch immer sich ändern mag, am Artikel 5 des Grudgesetzes, der die Pressefreiheit regelgt, kommt niemand vorbei.

Frau Klinkhammer, Ihr Papier diagnostiziert einen Strukturwandel der Öffentlichkeit durch Plattformisierung, Vertrauensverlust und ein Krisengefühl. Was ist aus Ihrer Sicht der wichtigste Mechanismus, der das Verhältnis zwischen Bürger, Medien und Politik in den letzten Jahren verschoben hat? Technischen Wandel gab es ja in der Geschichte der Massenkommunikation immer, da reiht sich letztlich auch die Digitalisierung mit ein. Ganz erheblich für die aktuelle Situation ist, dass viele Bürger das Vertrauen sowohl in die Politik als auch in die Medien verlieren. Viele meinen: „Die Medien bilden nicht das ab, was mich beschäftigt, die Politik löst die Probleme nicht, die mich belasten.“ Daraus resultiert häufig eine Abwehr, wenn ...

Hinweis: Dieser Artikel ist vor Abschluss des Probeabos erschienen, weswegen er in diesem nicht enthalten ist.
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