Als das Medienunternehmen Correctiv im Januar 2024 den Bericht „Geheimplan gegen Deutschland“ veröffentlichte, war die politische Wirkung enorm. Der Text schilderte ein nichtöffentliches Treffen in einer Potsdamer Villa, an dem auch AfD-Politiker teilnahmen. Unstreitig ist, dass der österreichische Aktivist Martin Sellner dort ein Konzept zur „Remigration“ vorstellte und darin Berichten zufolge auch „nicht assimilierte Staatsbürger“ einschloss.
Meinung oder Tatsache?
Das neuste Urteil zu der Correctiv-Berichterstattung über das Potsdamer Treffen rührt an Grundfragen des Presserechtes. Ein Überblick.
