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Plus Inhalt „Ostdeutsche Allgemeine“

Ist das die Stimme der vernachlässigten Ostdeutschen?

Mit der „Ostdeutschen Allgemeinen“ will das Verlegerehepaar Friedrich ein geografisches Ungleichgewicht unter den Wochenzeitungen korrigieren. Gelingt das? Wir haben einen Blick in die erste Ausgabe geworfen.
Der Verleger Holger Friedrich
Foto: Reiner Zensen (imago stock&people) | Holger Friedrich werden zu große Nähe zu Putin, eine „unkritische“ Haltung zur AfD oder der identitätspolitische Rückzug auf das vermeintliche Wesen „des Ostdeutschen“ schlechthin vorgeworfen.

Den Vergleich zu den Großen scheut man nicht. Unter den ersten Artikeln, mit denen die „Ostdeutsche Allgemeine Zeitung“ am vergangenen Freitag ihre Onlineausgabe startete, konnte der geneigte Leser eine Erörterung über den schwachen Absatz der jüngst 80 Jahre alt gewordenen „ZEIT“ in den (nicht mehr ganz so) neuen Bundesländern finden. Dass dabei eine zu große Regierungsnähe und eine Ausblendung ostdeutscher Realitäten bemängelt wurden, darf man als Kampfansage an die Konkurrenz verstehen. Es lässt zugleich auch in das Selbstverständnis der neuen Wochenzeitung blicken, die von Dresden aus online und freitäglich in 43.000 Exemplaren gedruckt erscheinen soll.

Hinweis: Dieser Artikel ist vor Abschluss des Probeabos erschienen, weswegen er in diesem nicht enthalten ist.
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