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Für eine Klarnamenspflicht in der EU

Das Einstehen mit Namen und Identität würde die Qualität unseres öffentlichen Diskurses im Netz drastisch verbessern, schreibt der Wiener Weihbischof Stephan Turnovszky in einem Gastbeitrag.
Debatte um Klarnamenpflicht im Netz
Foto: IMAGO/Gary Waters (www.imago-images.de) | Sollte es nicht ein Anliegen sein, dass man sich zeigt, wenn man kommuniziert? Jedenfalls für Menschen mit christlichem Hintergrund, die daraus leben, dass das Wort Fleisch geworden ist?

Kennen Sie das auch? Bei einem Empfang sehe ich jemanden, dessen Namen ich vergessen habe. Es fällt mir das Gespräch deutlich schwerer. Deshalb habe ich mir inzwischen angewöhnt, meine Vergesslichkeit einzugestehen und noch einmal nach dem Namen zu fragen. Der Name ist wie eine Brücke zwischen zwei Personen; ihn zu kennen, schafft vertiefte Begegnungsmöglichkeiten. Jesus hat zu beten gelehrt: „Geheiligt werde Dein Name“. Jedes christliche Gebet beginnt „im Namen des Vaters…“. Im Philipperbrief rühmt Paulus den Namen Jesu (Phil 2,9f). Freilich geht es bei all dem um Gott, aber dahinter steht auch ein Hinweis auf die Bedeutung von Namen an sich. Der Name schafft Kontakt zur Person, denn er gibt der Person Kontext ...

Hinweis: Dieser Artikel ist vor Abschluss des Probeabos erschienen, weswegen er in diesem nicht enthalten ist.
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