Print ist nicht tot. Das zumindest hat die große Aufregung über die „Spiegel“-Titelseite zu Ulrich Siegmund bewiesen. Geht es hier doch eben um die gedruckte Ausgabe, auf der der AfD-Spitzenkandidat und vielleicht bald Ministerpräsident in Sachsen-Anhalt als „gefährlichster Mann Deutschlands“ abgebildet ist. Dass aber schon wenige Stunden nach Erscheinen deutschlandweit wild darüber diskutiert wurde, verdankt sich vor allem den sozialen Medien. Sie waren die Treiber der Diskussion. Papier- und Netzwelt sind eben doch keine getrennten Planeten, sondern vielfältig miteinander verbunden – durch die Menschen, die in beiden Welten leben.
Der gefährlichste „Spiegel“-Titel?
Print ist nicht tot: Die Spiegel-Ausgabe mit dem Ulrich-Siegmund-Titel ist heißt begehrt. Ist das dieser „konstruktive Journalismus“, dem sich das Blatt verschrieben hat?
