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„Christ & Welt“: Das Ende einer Traditionsmarke

Zwischen Ex-NS-Propagandisten und Vorkämpferinnen für mehr Frauenrechte in der Kirche: Der Zeitungstitel wurde eingestellt. Er kann auf eine wechselhafte Geschichte zurückblicken.
Eugen Gerstenmaier
Foto: imago stock&people | „Christ und Welt“ wurde vor 78 Jahren, am 6. Juni 1948, in Stuttgart von Eugen Gerstenmaier gegründet.

Was haben Giselher Wirsing und Christian Florin gemeinsam? Auf den ersten Blick nichts. Wirsing (1907–1985) kam aus dem konservativ-revolutionären „Tat-Kreis“ um Hans Zehrer, war dann erfolgreicher NS-Propagandist und galt in der jungen Bundesrepublik als konservative Edelfeder. Florin ist eine der publizistischen Vorstreiterinnen für kirchliche Reformen, der sprechende Titel ihres Hauptwerkes: „Der Weiberaufstand“. Beide hatten aber in unterschiedlichen Phasen der Geschichte von „Christ und Welt“ redaktionelle Verantwortung.

Hinweis: Dieser Artikel ist vor Abschluss des Probeabos erschienen, weswegen er in diesem nicht enthalten ist.
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