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Katholische Zeitung für Politik, Gesellschaft & Kultur
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Wie beendet man einen Krieg?

Einen militärischen Konflikt zu beginnen, ist einfacher, als ihn zu beenden. Der Historiker Rolf Steininger geht der Frage nach, wie früher Waffenruhe geschaffen wurde.
Jalta-Konferenz
Foto: Imago/Heritage Images | Winston Churchill, Franklin D. Roosevelt und Josef Stalin (von links nach rechts) bei der Jalta-Konferenz 1945, auf der über das Schicksal und die Aufteilung Deutschlands entschieden wurde.

Den Ausgangspunkt des Buches bildet Donald Trumps Wahlkampfversprechen, den Ukrainekrieg innerhalb von 24 Stunden zu beenden, womit er bekanntlich gescheitert ist. „Kriege zu beginnen ist offensichtlich leichter, als sie zu beenden“, fasst Autor Rolf Steininger treffend zusammen. Der Zeithistoriker nennt anfangs die drei Möglichkeiten, einen Krieg zu beenden: Sieg einer Partei, wie der des Deutschen Reiches 1870/71 über Frankreich, Kompromiss, wie der Wiener Kongress 1815 nach den Napoleonischen Kriegen, oder gegenseitige Erschöpfung, wie nach dem Dreißigjährigen Krieg 1648. Wie endeten die modernen Kriege seit dem Ersten Weltkrieg?

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