Die einen sagen: Es fehlt uns nichts. Sie haben sich selbstgenügsam eingerichtet und scheinen gut damit zu leben. Die anderen spüren manchmal ein unbestimmtes Vermissen, eine Sehnsucht, die keine irdische Erfüllung stillt. In einem Moment unverhofften Glücks möchten sie danken, aber sie wissen nicht, wem. In einer plötzlichen Leere fragen sie sich, ob das Leben nicht mehr sein könnte als geschäftige Betriebsamkeit.Der Wiener Theologe Jan-Heiner Tück nimmt diese leisen Signale des Ungenügens ernst.
Wenn das Leben ohne Gott an Grenzen stößt
Der Dogmatiker Heiner Tück befasst sich mit den Einbruchstoren Gottes in private Welten.
