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Was aus dem Kaiserreich folgte

Die Hohenzollern-Debatte: ein Sammelband diskutiert die Rolle des Kronprinzen Wilhelm für die Entwicklung des Nationalsozialismus.
Karl Friedrich Fürst von Hohenzollern
Foto: dpa | Karl Friedrich Fürst von Hohenzollern vor der Ahnengalerie seiner Vorfahren im Schloss Sigmaringen. Während des Zweiten Weltkriegs wurde die fürstliche Familie zwangsweise ausquartiert; heute befindet sich im Schloss die Verwaltung der Unternehmensgruppe Fürst von Hohenzollern.

Selbst unter Konservativen gab es nie eine einheitliche Meinung zu Preußen und seiner Herrscherfamilie, den Hohenzollern. Zwar gab es im alten Preußen eine starke Strömung des pro-preußischen Konservatismus, aber es gab vor allem in Süddeutschland und in katholischen Milieus auch eine starke anti-preußische Stimmung. Der Kulturkampfgegen den politischen Katholizismus hatte dem Ruf der Hohenzollern in diesen Kreisen naturgemäß sehr geschadet. Und als nach dem Zweiten Weltkrieg die Alliierten den Staat Preußen abschafften, überwog vielerorts die Auffassung, dass Preußen vor allem durch Militarismus geprägt sei und schon aus diesem Grunde massiv zum Aufstieg des Nationalsozialismus beigetragen habe.

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