Es gibt Bücher, die klug und schonungslos Wunden unserer Zeit bloßlegen. Die Religionsphilosophin Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz macht es sich zur Aufgabe, in dem Werk „Leuchtspuren“ das Heilige in dieser Welt wieder zu entschlüsseln. Dem gedanklichen Absturz von der Theodizee zur Anthropodizee und Biodizee soll aufklärend Einhalt geboten werden. In vier großen Abschnitten werden Denkanstöße gegen die von Einsamkeit und Verdruss geprägte, ziellose Zukunft angeboten.
Staunen vor Gott als Gebot der Stunde
Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz verteidigt in ihrem neuen Buch das christliche Menschenbild gegen Selbstermächtigung, Synodalismus und den Verlust des Heiligen.
