„Wenn Gott existiert, woher das Böse?“ So stellt sich bereits Epikur (341–270 v. Chr.) – und nach ihm viele weitere – die Frage, die zu den zentralen Themen der Philosophie und Theologie gehört. Sie bringt bis heute verschiedenste Konzepte hervor, das Böse angemessen einzuordnen. Zwei davon greift der Philosoph Jan Kerkmann in seiner Monografie „Der Gott dieser Welt“ heraus: die Konzepte von Augustinus und Schelling, die er im Spannungsfeld zwischen menschlicher Freiheit und göttlicher Allmacht untersucht.
Philosophie, Freiheit und Gnade
Jan Kerkmann versucht sich am Begriff des Bösen und untersucht dabei die verschiedenen Perspektiven auf das Böse und seine Verbindung zur menschlichen Freiheit und göttlichen Gnade bei Augustinus und Schelling.
