Engelbert Recktenwald unternimmt einen ambitionierten Versuch, die Philosophie zu Ende zu denken. Dieses Ende werde in Gott gefunden. Es sei nicht ein zufälliges Enden. Es sei das Ziel ganz im Sinn des doppeldeutigen griechischen „tetelesthai“ im Zusammenhang der Kreuzigungsberichte: Es ist Ziel – nicht kontingenter Abschluss. Ebenso anspruchsvoll ist die herangezogene Literatur, die der Autor keineswegs nur zitiert, sondern zu der er sich souverän positioniert. Das Feld reicht, um nur einiges zu nennen, von Kant über Nietzsche, Spaemann, Tolkien bis zu Nida-Rümelin. Der Autor arbeitet sich bevorzugt an Paradoxien ab, die nicht einfach in dialektische Figuren aufzulösen sind. Die Dissonanz behält ihren Raum. Genau in ...
Liebe ist der Schlüssel zur Erkenntnis
Engelbert Recktenwald denkt die Philosophie zu Ende und kommt bei Gott an.
