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Geheimnisvolle 40

Der Philosoph Dieter Schönecker legt seinen zweiten Gedichtband vor: einen lyrischen Begleiter durch das Kirchenjahr.
Wanderer Gobi
Foto: Imago/imagebroker | Ein einsamer Wüstenwanderer in der Wüste Gobi.

Die Zahl 40 hat eine hohe Symbolkraft, nicht nur im Christentum. Der Ursprung des 40-Tage-Rhythmus lässt sich bereits in Babylonien nachweisen. Es gibt die 40 in der Mythologie, in der Religion und in der Mathematik. Sie steht für Prüfung, Bewährung, Initiation beziehungsweise für Tod und Neubeginn. Als die verzehnfachte Vier repräsentiert sie Vollkommenheit. 40 Jahre wanderte das Volk Israel durch die Wüste. Die Sintflut währte 40 Tage und Nächte, Mose verbrachte ebendiese Zeit auf dem Berg Sinai, um die Zehn Gebote zu empfangen, Jesus harrte 40 Tage fastend in der Wüste aus und widerstand den Versuchungen Satans, und er erschien seinen Jüngern 40 Tage nach der Auferstehung, bevor er in den Himmel auffuhr. Die christliche Fastenzeit ...

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