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Katholische Zeitung für Politik, Gesellschaft & Kultur
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Erwachsenwerden

„Coming-of-Age“-Romane gibt es zuhauf. Doch Stefan Meetschen weiß seiner Geschichte einer Initiation eine besondere Note zu geben, auch weil er dem Glauben Raum verschafft.
Mädchen mit Perlenohrring
Foto: Wikimedia Commons | Die Angebetete des Protagonisten ruft Assoziationen zu Jan Vermeers „Das Mädchen mit dem Perlenohrring“ (circa 1665) wach.

Je ne sais pas“ („Ich weiß nicht“) heißt ein Chanson, das der französische Poet Jacques Brel Ende der Fünfzigerjahre schrieb. Es ist ein melancholisches, aber auch seltsam glückverheißendes Lied, das von Vergänglichkeit und Ewigkeit, existenzieller Ungewissheit und dem Verlust der Illusionen erzählt. Natürlich klingt darin in jedem Vers die Liebe hindurch, dieses mächtige Gefühl, das uns in Abgründe zu stürzen, aber auch der profanen Wirklichkeit zu entheben weiß. „Je ne sais pas“ ist auch die Tonspur des neuen Romans von Stefan Meetschen. Es ist ein Nachhall der Jugend, der sich in einen sphärischen Klang wandelt, anstatt zu verklingen.

Hinweis: Dieser Artikel ist vor Abschluss des Probeabos erschienen, weswegen er in diesem nicht enthalten ist.
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