Was haben Adam und Eva, Robinson Crusoe, die Figur des Narren, der heilige Symeon Salos und Gottfried Wilhelm Leibniz gemeinsam? Auf den ersten Blick wird man zwischen den Eltern des Menschengeschlechts, der auf einer einsamen Insel gestrandeten Romanfigur, dem für seine Narretei um Christi willen bekannten Narren und dem deutschen Universalgenie des 17. Jahrhunderts kein gemeinsames Band erkennen können. Wer jedoch das neue Buch von Malte Oppermann gelesen hat, wird die Antwort kennen: Alle diese Gestalten haben auf die eine oder andere Weise mit dem Phänomen des Leichtsinns zu tun.
Die Leichtfertigkeit des Seins
Philosophie muss nicht trocken sein. Malte Oppermann glänzt mit einem geistreichen Essay zur Frage, wie das Schlechte in die Welt kam.
