MENÜ
Klarer Kurs, Katholischer Journalismus
Plus Inhalt Philosophie

Dialektik ohne Synthese

Ein stiller Denker mit anhaltendem Nachleben: Heinrich Meier porträtiert Leo Strauss als Philosophen der Distinktion.
Der Geograf, 1669
Foto: gemeinfrei / Wikimedia Commons | Ruhig und kühl die Geheimnisse der Welt auslotend, so kann man sich Leo Strauss durchaus vorstellen. Johannes Vermeer: Der Geograf, 1669 (Städel Museum, Frankfurt am Main).

Auf seinen Namen stößt man, doch viele nehmen Anstoß an ihm: Der deutsch-jüdische Philosoph Leo Strauss (1899–1973) hat ein quasi furchterregendes Nachleben, weil Peter Thiel, der Gottseibeiuns der liberalen Woke-Kultur, ihn neben René Girard zu einem seiner Hausgötter erklärt hat. Strauss war klassischer Philosoph aus orthodox-jüdischer Familie, der nach einjährigem Kriegsdienst, wie ihn deutsche jüdische Männer leisteten im Ersten Weltkrieg, 1921 in Hamburg bei Ernst Cassirer über F. J. Jacobi promoviert wurde, und sich damals auch in zionistischen Kreisen bewegte.

Hinweis: Dieser Artikel ist vor Abschluss des Probeabos erschienen, weswegen er in diesem nicht enthalten ist.
Gratis-Abo
0,00 €
für 3 Wochen
  • Lieferung endet automatisch
  • Ohne Risiko
  • 3 Wochen gratis ePaper *
Unsere Empfehlung
Ohne Abo lesen
Nur zahlen, wenn
gelesen wird
  • Volle Flexibilität
  • Jederzeit unterbrechen
  • Unbegrenzter Zugriff auf die-tagespost.de
  • Unbegrenzter Zugriff auf alle ePaper-Ausgaben
Jetzt starten
Digital-Abo
15,50 €
monatlich
  • Monatlich kündbar
  • Unbegrenzter Zugriff auf die-tagespost.de.
  • Unbegrenzter Zugriff auf alle ePaper-Ausgaben.
Ohne Abo lesen
Zurück zur Übersicht
Digital-Schnupperabo