Seid vorsichtig mit euren Wünschen“, warnte Peter Sloterdijk jüngst mit Blick auf die Sehnsucht moderner Gesellschaften nach starken Führungskräften. Während global die unkalkulierbare „Madman-Theorie“ wiederkehrt, schrumpft im Westen der Raum für echte Meinungsfreiheit. Es entwickelt sich – wie jüngst auch Papst Leo XIV. kritisierte – eine Konformität der Sprache mit beinahe „orwellschem Beigeschmack“. Wie lässt sich diese postpolitische Krise der Machtpersonalisierung und des ideologischen Drucks fundamental aufbrechen?
Der Weise zieht Grenzen
Regieren kann man lernen: Wie Thomas von Aquin gegen den übergriffigen Staat argumentiert.
