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Katholische Zeitung für Politik, Gesellschaft & Kultur
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Der Weise zieht Grenzen

Regieren kann man lernen: Wie Thomas von Aquin gegen den übergriffigen Staat argumentiert.
Wie Thomas von Aquin gegen den übergriffigen Staat argumentiert
Foto: Imago/Opale.photo | Er hatte Führungsqualitäten: Juste de Gands (Joos van Wassenhove) und Pedro Berruguetes Porträt aus dem 15. Jahrhundert im Pariser Louvre zeigt den heiligen Thomas als besonnenen Denker.

Seid vorsichtig mit euren Wünschen“, warnte Peter Sloterdijk jüngst mit Blick auf die Sehnsucht moderner Gesellschaften nach starken Führungskräften. Während global die unkalkulierbare „Madman-Theorie“ wiederkehrt, schrumpft im Westen der Raum für echte Meinungsfreiheit. Es entwickelt sich – wie jüngst auch Papst Leo XIV. kritisierte – eine Konformität der Sprache mit beinahe „orwellschem Beigeschmack“. Wie lässt sich diese postpolitische Krise der Machtpersonalisierung und des ideologischen Drucks fundamental aufbrechen?

Hinweis: Dieser Artikel ist vor Abschluss des Probeabos erschienen, weswegen er in diesem nicht enthalten ist.
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