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Der Unangepasste aus dem roten Berlin

Alfred Bengsch stand gegen den Sozialismus, kritisierte die „Dialogbesoffenheit“ der Nachkonzilszeit und bewahrte den Sinn für das Heilige.
Alfred Bengsch: Der Unangepasste aus dem roten Berlin
Foto: Imago/Abaca Press | Kardinal Alfred Bengsch legt Joseph Ratzinger bei der Bischofsweihe im Münchner Liebfrauendom 1977 die Hände auf.

August 1961. Nur drei Tage nach dem Bau der Berliner Mauer ernennt Papst Johannes XXIII. den gerade einmal 39-jährigen Weihbischof Alfred Bengsch zum Bischof von Berlin, der fortan die Geschichte des DDR-Katholizismus prägen sollte wie kaum ein anderer und der bis heute streitbar erscheint, angesichts einer wieder zunehmend politisch angefragten Kirche auf dem Weg teutonisch-synodaler Angepasstheit zum Inspirator des Widerstands taugt: Umso dankbarer darf der Leser für den Sammelband „Alfred Bengsch – Ambivalenzen eines Bischofs“ sein, der das Lebenswerk des Oberhirten von der Spree näher beleuchtet und dabei auf seine Haltung zum real existierenden Sozialismus sowie einigen kirchenpolitischen Fragen nach dem II.

Hinweis: Dieser Artikel ist vor Abschluss des Probeabos erschienen, weswegen er in diesem nicht enthalten ist.
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