Wer sich nach großer Lektüre sehnt: Hier wird eine meisterhafte Erzählung zugleich mit ihrer Deutung empfohlen. Der amerikanische Autor Herman Melville (1819 bis 1891) ist in unseren Breiten oft nur als Autor von „Moby Dick“ bekannt, das zum vielgelesenen Kinderbuch über einen Kampf mit dem Wal umgeschrieben und aufregend verfilmt wurde. In Wahrheit ist es kein Kinderbuch: Es geht um den Kampf auf Leben und Tod zwischen Mensch und Tier, zwischen Hass und tierischer Unschuld – wobei der menschliche Hass mit der Tötung des Wals triumphiert.
Der Hass des Bösen auf den Lauteren
Herman Melvilles Novelle „Billy Budd“ fristet hierzulande ein Schattendasein. Felix Hornstein hat nun eine kongeniale christologische Interpretation dieses Textes vorgelegt.
