Experten und Kunsttheoretiker werden sich freuen. Kunstliebhaber vielleicht auch. Nur eine große Leserschaft wird das Buch „Carl Blechen und die Bausteine einer neuen Kunst“ von Kilian Heck nicht ansprechen. Mitte letzten Jahres feierte Blechens Geburtsstadt Cottbus seinen 225. Geburtstag. In der Lausitzmetropole gab es dazu eine Reihe von Aktivitäten wie die Uraufführung des 3D-Essayfilms „Lichtbilder“ von Donald Saischowa, eine Kabinettausstellung in Schloss Branitz, die Einweihung eines neuen Blechen-Denkmals von Steffen Mertens, Vorträge und Reportagen im Radio und in Zeitungen. In diesen Reigen hätte eine Buchpremiere eines anerkannten Wissenschaftlers sehr gut gepasst. Nach monatelanger Vorankündigung ist ...
Carl Blechen für Experten
Aber nicht für das breite Publikum: Über den deutschen Landschaftsmaler liegt zum 225. Geburtstag eine etwas theorielastige Neuerscheinung von Kilian Heck vor. Einige kritische Anmerkungen.
