Es scheint ein besonderer Reiz davon auszugehen, historische Romane über Philosophen zu schreiben. Man denke nur an Irvin Yaloms „Und Nietzsche“ weinte oder „Die Schopenhauer-Therapie“, an Klaas Huizings Kant-Roman „Das Ding an sich“, oder die Rousseau-Romane von Autoren wie Lion Feuchtwanger oder Karl-Heinz Ott. Der berühmt-berüchtigte Friedrich Nietzsche, der in seinem „Anti-Christ“ einen Fluch gegen das Christentum schleuderte, führt in einem hierzulande bisher nicht übersetzten Roman des Mexikaners Carlos Fuentes Balkongespräche mit einem Ich-Erzähler.
Als Nietzsche Kierkegaard in Basel traf
Ein Roman von Jan Juhani Steinmann verbindet die beiden großen Philosophen – und präsentiert ein raffiniertes Experiment des „Hineintäuschens“ in die Wahrheit des Christentums.
