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Herr H. lebt sein Trauma

Bayreuth gestaltet den „Fliegenden Holländer“ als Familientragödie ohne Transzendenz. Szenisch und musikalisch ist alles gut. Doch es bleiben Fragen.
2021 - Der fliegende Holländer
Foto: dpa | Im Wintergarten des Hauses Daland treffen die Protagonisten aufeinander.

H. kehrt in seine Heimatstadt zurück. Ein Trauma hat ihn einst hinausgetrieben, aufs Meer oder ins Irgendwohin. Jetzt hat er wieder das feste Land unter den Füßen, sitzt in einer Kneipe, die auch in Frank Castorfs Bayreuther „Ring“ stehen könnte, schaut zu, wie sich die Leute betrinken und ein Tisch unter dem alkoholisiert gesponnenen Seemannsgarn von Südwind und Mädels zusammenbricht. Ist er jetzt angebrochen, der „Vernichtungstag“, an dem die Welt zusammenkracht? Erst einmal ist die Frist um, und Herr H. stimmt seinen Monolog an, um den stierblickigen Trinkrundenkumpels etwas zu erzählen. Dann zahlt er die Zeche: Ein reicher Mann ist er geworden, der H.

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